Das Web 2.0


Die Bestandteile des Web 2.0


Web 2.0 betitelt die neue Handhabbarkeit des Internet. Alle Technologien des Web 2.0 waren bereits im Jahre 2000 vorhanden, also schon zu Zeit des "ersten" Web. Der Einsatzbereich und die Verwendung dieser in einem neuen Kontext führten jedoch zu neuartige Anwendungen. Das Web 2.0 entstand!

Diese neuen Web 2.0 Anwendungen waren im Vergleich zu älteren Webseiten interaktiv. Das Internet wurde "benutzbar" für die "breite Masse". Vor 10 Jahren wurden die Technologien alleinig von Informatikern benutzt um Webseiten zu erstellen. Diese wurden auf einen Server geladen und dem breitem Publikum zur Verfügung gestellt. Es handelte sich jedoch immer noch um einen Monolog nach dem Prinzip älterer Medien. Wenige Betreiber, Publizisten und Hersteller kommunizierten an viele Konsumenten.

Durch bessere Strukturierung und Trennung der Inhalte von komplexen Funktionen wurde das Internet Handhabbar. Die meisten Benutzer sind und waren an den Inhalten interessiert, und nahmen die noch damit verknüpften Technologien im besten Fall als notwendiges Übel oder eher als unüberwindbares Hindernis war.

Das Web 2.0 begann mit der Trennung der Inhalte von den Funktionen und der Gestaltung. Gestaltung und Inhalte wurden, da sie relativ einfach zu handhaben sind, den "Konsumenten" also jedem Internetbenutzer zur individuellen Erstellung und zur Bearbeitung zugänglich gemacht.

Die Funktionen wurden weiterhin von einem Hersteller verwaltet aber innerhalb einer solchen Plattform konnte über die Inhaltserstellung Kommunikation im Dialog zwischen den Usern einer Plattform entstehen. Ebay, Facebook und User-Generated-Content waren die Schlagworte dieser Zeit.

Das heutige Web hat sich über die reine Content-Erstellung und deren Verwaltung hinaus entwickelt. Aktuelle Schlagworte des Web 2.0 sind Open Source, App´s, Ajax und Mashup´s. Begriffe die sich alle mit Technologie befassen.

Durch die Abtrennung von Inhalt und Gestaltung konnten auch die Funktionen klarer gefasst und gehandhabt werden. Immer mehr Menschen sind in der Lage Funktionen zu handhaben und qualitativ umzusetzen und anderen zur Verfügung zu stellen. Hersteller von Web 2.0 Plattformen gehen dazu über Funktionen für die Nutzung außerhalb der Plattform bereitzustellen in Form von Mashup´s. Der Internet-Marktführer Google bietet eine Vielzahl an Funktionen für die Nutzung auf privaten Webseiten der Internetnutzer, also außerhalb der eigentlichen Google-Plattform.

Die Zahl der von Internetnutzern selbst entwickelten Open-Source Projekten, Ajax-Scripten und App´s wächst. Ebenso wächst auch die Nachfrage mehr mit den eigenen Inhalten anzufangen, als diese nur zu veröffentlichen.

Die Erstellung, Verknüpfung und Handhabung von Funktionen im Internet ist das Web 2.0 heute. Das Bedürfnis daran teilzuhaben ist die Antriebskraft des Internets.